UNO Report stellt fest: Die Umweltgesetzgebung hat bisher versagt

Der Bericht stellt fest: Seit 1972 wurden 38 Mal neue Umweltgesetzgebungen verabschiedet und mehr als 1100 Umweltschutz-Vereinbarungen zwischen Nationen unterzeichnet. Rund 150 Länder haben den Umweltschutz und das Menschenrecht auf eine gesunde Umgebung in ihren Verfassungen verankert. Mehr als 50 Länder haben Umweltschutzgerichte oder Tribunale geschaffen und 164 Ländern haben im Jahr 2017 Umweltschutzministerien oder vergleichbare Einrichtungen etabliert. 

Der Grund für das Versagen der Umweltschutzgesetze: Die Gesetze existieren nur auf dem Papier. Sie sind zu ineffektiv und zu schwach um etwas zu bewirken. 

Letzten Oktober hat der Internationale Klimaschutz-Ausschuss der UNO einen Bericht verabschiedet, der feststellt, dass die Welt die Art und Weise, wie die Welt Energie und Lebensmittel produziert und verbraucht und wie sie mit der Landschaft und Ökosystemen umgeht, sich dramatisch ändern muss, wenn der katastrophalen Treibhauseffekt gestoppt werden soll. 

„Wir verfügen über  genügend Werkzeuge in Gestalt von Gesetzen, Verordnungen und Ministerien um einen nachhaltigen Umgang mit der Natur sicherzustellen, sagte Joyce Msuya, der Dirktor des UNO-Umweltprogramms. „Es braucht jetzt endlich den politischen Willen, der sicherstellt, dass die Gesetze zum Schutz unseren Planeten auch wirklich greifen.“

Quelle: https://www.unenvironment.org/resources/assessment/environmental-rule-law-first-global-report

 

Link zum download des Berichtes 

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