Aktuelles

Immer öfter hilft das Recht BürgerInnen sich zu ermächtigen

 

Der jüngste WWF-Bericht ist alarmierend. Aber ausgerechnet die Politik, die eigentlich die Pflicht hat, die Bürger vor Gefahren für Leib und Leben zu schützen, scheint das kaum zu interessieren. Kein Wunder also, dass es immer mehr zivilgesellschaftliche Initiativen gibt, die den Versuch unternehmen das Recht zu Hilfe zu Rufen. Denn Demokratien beruhen auf der Gewaltenteilung. Und es ist das Privileg der Rechtsprechung, die Politik zu kontrollieren.

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WWF: Tierbestände seit 1970 um 60 Prozent geschrumpft

Um sagenhafte 60 Prozent ist die Zahl der Wildtiere zwischen 1970 und 2014 geschrumpft. Das ist eine Katastrophe.   Die biologische Vielfalt sieht der WWF auch in Deutschland und Europa massiv unter Druck: "Vor unserer Haustür sind monotone Agrarlandschaften ohne Wiesenvögel, Schmetterlinge, Wildbienen und Frösche entstanden. Derzeit geht es in Brüssel um die Zukunft der EU-Agrarpolitik. Mindestens 50 Prozent der Agrar-Subventionen dürfen  in Zukunft nur noch an Landwirte fließen, die klima- und umweltfreundlich arbeiten und den Einsatz von Pestiziden und synthetischen Düngern senken, auf vielfältige Fruchtfolgen setzen oder artenreiches Grünland erhalten", fordert der WWF.

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Earth Trusteeship Initiative

Prof. Dr. Klaus Bosselmann und Dr. Georg Winter im Haus der Zukunft

Am 10. Oktober, dem 70sten Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte, wird  in Den Haag die „Earth Trusteeschip Initiative“  vorgestellt werden. Das breite, weltweite Bündnis von Umweltorganisationen, Wissenschaftlern und Juristen fordert alle Regierungen und Bürger dieser Welt auf, sowohl die  Menschenrechte als auch die Rechte der Natur zu respektieren und als Treuhänder von „Mutter Erde“ zu handeln.

Die „Earth Trusteeship Initiative“ wird von Dr. Georg Winter und dem Haus der Zukunft Hamburg gefördert und unterstützt.

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Groß denken für kleine Tiere

In Berlin fand letzte Woche das Nationale Forum zur Biologischen Vielfalt statt. Vor einer Woche berieten in NRW die Agrarminister darüber, wofür Landwirte in Zukunft noch Steuergelder erhalten sollen. Gestern kündigte die Bundesregierung ein 100 Millionen Programm gegen das Insektensterben an. Im Zentrum dieser Beratungen steht immer wieder die Landwirtschaft, deren Umgang mit Chemikalien, dem Boden und Flächen. 

 

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