Wie kann der Wald besser geschützt werden? Welche neuen rechtlichen Möglichkeiten gibt es angesichts zunehmender ökologischer Krisen?
Am Dienstag, den 26. Mai 2026, lädt das Netzwerk Bergsträßer Wald gemeinsam mit dem Netzwerk Rechte der Natur zu einem Zoom-Gespräch mit Christine Ax ein. Das Netzwerk Rechte der Natur e.V. ist Mitveranstalter der Veranstaltung.
Christine Ax, Mitbegründerin und Vorständin des Netzwerks Rechte der Natur, gibt Einblicke in die Idee der Eigenrechte der Natur und die Initiative für eine Reform des Grundgesetzes. Im Mittelpunkt stehen Fragen danach, wie Natur rechtlich besser geschützt werden kann, welche internationalen Entwicklungen es bereits gibt und welche Perspektiven sich daraus konkret für Wälder ergeben. Auch europäische und globale Initiativen sowie bestehende Netzwerke werden vorgestellt. Fragen und Austausch sind ausdrücklich willkommen.
Das Gespräch soll zudem Raum für erste gemeinsame Überlegungen schaffen: Wie könnten Wäldern künftig Eigenrechte verliehen werden und was würde das konkret für ihren Schutz bedeuten?
Termin: Dienstag, 26. Mai 2026, 20:00 Uhr
Zugangslink: https://us02web.zoom.us/j/81812222505?pwd=bmVQRCtwa3VjM3JvQTFyWk0vVUxqdz09#success
Das Netzwerk Bergsträßer Wald ist eine Bürgerinitiative von Menschen aus Alsbach-Hähnlein, Bickenbach, Seeheim-Jugenheim und Zwingenberg, die sich für den langfristigen Erhalt des Waldes an der Bergstraße engagieren. Hintergrund der Initiative sind zunehmende Waldschäden in der Region und die Sorge um die Zukunft dieses wertvollen Ökosystems und Naherholungsraums.
Ziel der Initiative ist ein naturnahes, klimaresistentes und artenreiches Waldmanagement. Gemeinsam mit Fachleuten setzt sich das Netzwerk für sachliche Debatten, mehr Transparenz bei Waldentscheidungen sowie konkrete Maßnahmen zum Schutz und Erhalt des Waldes ein. Dabei denkt die Bürgerinitiative kommunenübergreifend, überparteilich und im Dialog mit unterschiedlichen Interessengruppen.