Podium
22.
Jun
Die Spree vor Gericht? - Neue Wege im Naturschutz
Haus der Natur Potsdam (Lindenstraße 34, 14467 Potsdam)
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Am 22. Juni 2026 von 17.00 bis 19.15 Uhr diskutieren Expert*innen in Potsdam über die Frage, welche Bedeutung die Rechte der Natur für den Naturschutz in Brandenburg haben könnten. Im Mittelpunkt steht die Idee, der Spree eigene Rechte auf Schutz, Erhalt und Regeneration zu verleihen.
Internationale Beispiele zeigen bereits, dass Flüsse und Gewässer als Träger eigener Rechte anerkannt werden können. Auch für die Spree gibt es eine Initiative, die ihre Anerkennung als juristische Person fordert. Welche konkreten Folgen hätte ein solcher Ansatz für Brandenburg? Wie würden sich Naturschutz, Verwaltung und Nutzungskonflikte verändern, wenn Eingriffe künftig stärker an der Regenerationsfähigkeit des Ökosystems gemessen würden?
Diese und weitere Fragen werden gemeinsam mit einem interdisziplinären Podium diskutiert. Mit dabei sind unter anderem Christine Ax vom Netzwerk Rechte der Natur, Prof. Dr. Stefan Norra von der Universität Potsdam, Joyce-Ann Syhre vom BUND Brandenburg sowie Jakob Kukula von der Initiative Rechte der Spree / Symbiotic Lab.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, neue Perspektiven auf Naturschutz und den Umgang mit Gewässern kennenzulernen und gemeinsam über die Zukunft der Spree ins Gespräch zu kommen.
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung wird erbeten: https://www.boell-brandenburg.de/de/form/anmeldung-die-spree-vor-gericht
Weiterführende Informationen rund um das Thema Rechte der Natur finden Sie auf unserer Website und im Dossier der Heinrich Böll Stiftung.
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VORSTÄNDIN NETZWERK RECHTE DER NATUR E.V
Christine Ax