Buchempfehlung

Wachstum in den Grenzen der Natur

von Netzwerk Rechte der Natur

Christine Ax präsentiert ihr Buch „Wachstum in den Grenzen der Natur“ und erläutert alternative Wirtschaftsmodelle. Buchcover: von Christine Ax, Hintergrund: Julita, Pixabay, bearbeitet

In „Wachstum in den Grenzen der Natur“ untersucht Christine Ax, wie wirtschaftliches Wachstum mit ökologischen Grenzen vereinbar ist und dauerhaft Wohlstand sichern kann. Das Buch thematisiert Klimawandel, Ressourcenknappheit und Artensterben und stellt verschiedene Konzepte vor, darunter die Donut-Ökonomie, Vorschläge von Hans Immler, Bengt Warne, Tim Jackson sowie die Caring Economy.

Christine Ax kritisiert veraltete Wachstumsbegriffe, die Natur als kostenlose Ressource behandeln, und plädiert für eine Wirtschaft, die soziale Bedürfnisse und ökologische Grenzen miteinander verbindet. Eigentum soll zukünftig nicht nur soziale, sondern auch ökologische Anforderungen erfüllen, der Staat hat die Umsetzung zu kontrollieren.

Ein zentrales Leitmodell ist der „Donut“, der sicherstellt, dass niemand unter die soziale Untergrenze fällt und die planetaren Grenzen nicht überschritten werden. Landnutzung, Kreislaufwirtschaft und effiziente Ressourcennutzung sind zentrale Aspekte der vorgeschlagenen Transformationsstrategie.

Das Buch bietet nicht nur Kritik am bestehenden Wirtschaftssystem, sondern zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine gerechtere, ökologische Zukunft auf. Wachstum wird als Mittel zum Leben verstanden, nicht als Selbstzweck, und steht im Einklang mit den Rechten der Natur.

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Über die Autorin

Christine Ax ist eine Expertin für nachhaltige Entwicklung, Autorin mehrerer Bücher und Referentin für Themen wie Nachhaltigkeit, Postwachstum und soziale Verantwortung. Seit 2017 setzt sie sich intensiv für die Rechte der Natur ein und baute ab 2020 das Netzwerk Rechte der Natur in Deutschland mit auf. Seit Mai 2023 ist sie Vorständin des Netzwerks Rechte der Natur e. V.

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