In „Wachstum in den Grenzen der Natur“ untersucht Christine Ax, wie wirtschaftliches Wachstum mit ökologischen Grenzen vereinbar ist und dauerhaft Wohlstand sichern kann. Das Buch thematisiert Klimawandel, Ressourcenknappheit und Artensterben und stellt verschiedene Konzepte vor, darunter die Donut-Ökonomie, Vorschläge von Hans Immler, Bengt Warne, Tim Jackson sowie die Caring Economy.
Christine Ax kritisiert veraltete Wachstumsbegriffe, die Natur als kostenlose Ressource behandeln, und plädiert für eine Wirtschaft, die soziale Bedürfnisse und ökologische Grenzen miteinander verbindet. Eigentum soll zukünftig nicht nur soziale, sondern auch ökologische Anforderungen erfüllen, der Staat hat die Umsetzung zu kontrollieren.
Ein zentrales Leitmodell ist der „Donut“, der sicherstellt, dass niemand unter die soziale Untergrenze fällt und die planetaren Grenzen nicht überschritten werden. Landnutzung, Kreislaufwirtschaft und effiziente Ressourcennutzung sind zentrale Aspekte der vorgeschlagenen Transformationsstrategie.
Das Buch bietet nicht nur Kritik am bestehenden Wirtschaftssystem, sondern zeigt konkrete Handlungsmöglichkeiten für eine gerechtere, ökologische Zukunft auf. Wachstum wird als Mittel zum Leben verstanden, nicht als Selbstzweck, und steht im Einklang mit den Rechten der Natur.
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