Artikel
UN-Roadmap „Eradicating Poverty Beyond Growth“: Rechte der Natur sind Voraussetzung für Menschenrechte und die Überwindung der Armut weltweit.
Eine neue UN-Roadmap zur Überwindung von Armut rückt die Rechte der Natur ins Zentrum einer zukunftsfähigen Wirtschaftsordnung. Das Papier zeigt, warum Menschenrechte, Biodiversität und ökologische Gerechtigkeit untrennbar miteinander verbunden sind.


Einem neuen UNO-Bericht zufolge, können die vielen Umweltschutzgesetze die weltweite Zerstörung der Ökosysteme und die Freisetzung von Kohlendioxid nicht verhindern, wenn sie nicht deutlich verschärft werden. Der Bericht erklärt, warum Umweltverschmutzung, Artenverlust und Klimawandel trotz jahrzehntelanger Umweltschutzgesetzgebung nicht gestoppt wurden und werden. David Boyd, Umwelt- und Menschrechts-Berichterstatter der UNO, stellte bei der Präsentation des Berichtes fest, dass die scheinbar rigorosen Gesetze dazu verurteilt sind, zu versagen und das Menschenrecht auf eine gesunde Umgebung so nicht gewährleistet werden könne. 