Ein Fuchs schaut neugierig und aufmerksam in die Kamera. Sein klarer Blick und seine Präsenz im Bildausschnitt stehen sinnbildlich für Achtsamkeit, Intelligenz und das feine Gleichgewicht in der Natur. Foto: Pixabay

Alle Artikel

Hier finden Sie alle Beiträge, News, Pressemitteilungen über die Rechte der Natur

Schildkröte auf dem Gelände nahe der Cape Canaveral Space Force Station, Startort der NASA Artemis II Mission. Quelle: NASA.

Artikel

Einmal hinterm Mond – und zurück und: Endlich auf der Erde ankommen!

Ein neues Foto der Erde aus der Perspektive des Mondes fasziniert und irritiert zugleich. Der Text verbindet die Schönheit des Planeten mit Kritik an der eskalierenden Raumfahrt und fragt, wohin menschlicher Fortschrittsglaube führt und was wir dabei verlieren.

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Das Bild verdeutlicht die unmittelbare Begegnung mit einem einzelnen Lebewesen und steht im Kontext des Artikels für die emotionale Beziehung zwischen Mensch und Natur sowie

Artikel

Vom Wal zur Schutzpflicht

Ein gestrandeter Buckelwal berührt eine ganze Gesellschaft. Die spontane Hilfsbereitschaft zeigt: Wir empfinden Natur längst als schützenswert. Doch unser Recht hinkt hinterher. Was dieser Fall über unser Naturverständnis und die Zukunft der Rechte der Natur verrät.

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Grafisches Logo mit einer Libelle steht für die Europäische Bürgerinitiative, die sich für die rechtliche Anerkennung von Natur und Gewässern in Europa einsetzt

Pressemitteilung

„Wir sprechen nicht nur über eine rechtliche Revolution – sondern über eine kulturelle.“

Mit dem Start einer Europäischen Bürgerinitiative für die Rechte der Natur beginnt ein neuer politischer Prozess in Europa. Ziel ist es, Ökosysteme rechtlich anzuerkennen und den Schutz von Flüssen, Wäldern und Lebensräumen grundlegend zu stärken.

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Flusslandschaft mit artenreichen Auen und Mooren, Beispiel für eigenständige Natur mit eigenem Wert. Foto: Prof. (em.) Dr. Hans-Ulrich Zabel

Artikel

Missverständnis: Natur ist keine Infrastruktur

Beim Deutschen Naturschutztag wurde ein Paradigmenwechsel sichtbar: Natur soll als Infrastruktur gedacht werden. Der Beitrag analysiert diese Entwicklung kritisch und zeigt, warum sie unser Verhältnis zur Natur grundlegend verschiebt.

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Bild zeigt ein Buch, das inmitten einer lila blühenden Wiese liegt. Es visualisiert, dass Sprache Wirklichkeiten schafft und unser Verhältnis zur Mitwelt gestaltet, zentraler Gedanke des Artikels. Foto: Rapha Wilde, Unsplash

Blogbeitrag

Worte werden Wirklichkeiten

Worte formen unser Denken und unsere Beziehungen zur Natur. Der Beitrag zeigt, wie Sprache Wirklichkeiten schafft, warum Umwelt trennt und Mitwelt verbindet und welche Bedeutung dies für Politik, Recht und Rechte der Natur hat.

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Ein Vogel fliegt vor hellem Himmel und visualisiert die breite Unterstützung in der Bevölkerung für starke Naturrechte und wirksamen Umweltschutz.

Stellungnahme

Bürger:innen geben Rückenwind für die Rechte der Natur.

Der Referentenentwurf zum Umweltstrafrecht bleibt hinter den Möglichkeiten zurück, obwohl die Wiederherstellung der Natur breite Zustimmung findet.

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Blick auf La Cumbre del Imbabura, 4640 Meter hoch, zusammen mit der Flagge Ecuadors. Symbol für die Bedeutung von Pacha Mama und Buen Vivir im aktuellen Rechtsrahmen. Foto: Sarah Allegaert, Unsplash

Artikel

Ecuador sagt Nein. Ein Votum für Demokratie, Natur und gesellschaftliche Selbstbestimmung

Ecuador hat das Referendum zur Neuschreibung der Verfassung abgelehnt. Damit stärkt die Bevölkerung die Rechte der Natur, schützt Demokratie und setzt ein Zeichen für ökologische Gerechtigkeit.

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Naturrechte weltweit sichtbar: Highlights des WFPA 2025 Bild: Foto: Jaesung An, Pixabay

Good News

World Future Policy Award: 4 von 8 Preisen für die Rechte der Natur

Der World Future Policy Award 2025 stellt das Thema „Leben in Harmonie mit der Natur und zukünftigen Generationen“ in den Mittelpunkt. Unter den ausgezeichneten Initiativen setzen drei die Rechte der Natur um, eine anerkennt sie. Das Netzwerk Rechte der Natur brachte die globale Perspektive der Bewegung in die Jury ein.

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Deutsche Landschaft mit Feldern und Bäumen, symbolisiert die Wiederherstellung der Natur. Laut NABU-Umfrage sehen viele Menschen Natur als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, ein Hinweis auf die Rechte der Natur. Foto: Pixabay

Umfrage

Mehr Einsatz für die Natur: Wiederherstellung und Verantwortung – Bevölkerung fordert politische Umsetzung

NABU-Umfrage: 85 % unterstützen die Wiederherstellung der Natur. Viele sehen Natur als Lebensraum für Tiere und Pflanzen, was die Rechte der Natur stützt und die dahinterliegende Sichtweise verdeutlicht.

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Titelbild der politischen ökologie Band 182 mit fliegender Eule im Hintergrund, oekom verlag. Hinweis auf den Beitrag „Vom Grundgesetz bis zur Gemeindesatzung“ über Rechte der Natur im deutschen Rechtssystem, entstanden mit dem Netzwerk Rechte der Natur

politische ökologie, 182, Beitrag:

Vom Grundgesetz bis zur Gemeindesatzung

Der Artikel zeigt, auf welchen Ebenen Rechte der Natur rechtlich eingeführt werden könnten. Er beleuchtet juristische Möglichkeiten, politische Initiativen und gesellschaftliche Voraussetzungen für eine ökologische Transformation.

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Analyse

Warum die EU ihre Umweltziele verfehlt und Rechte der Natur der einzige Ausweg sind

Die EU sieht sich als Umweltvorreiterin, scheitert aber an ihren eigenen Zielen. Helmut Scheel zeigt, warum die ökologischen Krisen tiefer liegen – und weshalb nur die Anerkennung der Natur als Rechtssubjekt einen echten Wandel bringen kann.

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Seespiegelung, Wasser, Herbststimmung. Wir lieben Bäume. Wir brauchen Bäume. Wir wollen Bäume schützen.

Kampagne

Ricklinger Wald erhalten – Klimaschutz statt Schnellweg-Ausbau

Der Ausbau des Südschnellwegs bedroht den Ricklinger Wald in Hannover. Dabei ist der Trassenwald für Klimaschutz, Artenvielfalt und die Gesundheit der Stadtbewohner entscheidend. Die Kampagne zeigt Alternativen, lädt zu Aktionen ein und appelliert an die Politik: Noch ist es nicht zu spät für ein zukunftsweisendes Umdenken.

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Symbolbild zur Diskussion über das Nature Capital Project: Erde, Geldmünzen und eine Pflanze, die auf einem Geldberg wächst
Die Balance zwischen Ökonomie und Ethik? Das Nature Capital Project sucht nach Wegen, Natur und Umweltgerechtigkeit sowie wirtschaftliche Betrachtungen zu vereinen.

Essay

Kann das Nature Capital Project die richtige Balance zwischen Ökonomie und Ethik finden?

Natur ist unbezahlbar, doch wirtschaftliche Argumente spielen eine wichtige Rolle. Wie kann das Nature Capital Project der Universität Stanford helfen, die Natur als Eigenwert anzuerkennen und gleichzeitig ökonomische Betrachtungen sinnvoll einzubeziehen? Entdecken Sie einen möglichen Weg, der beide Perspektiven miteinander vereint.

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Rückblick

Netzwerktreffen „Parteien und Rechte der Natur“

Am 29. Januar hatten wir zu einem offenen Online-Treffen eingeladen, um mit politischen Parteien über die Rechte der Natur zu diskutieren. Die Tierschutzpartei folgte unserer Einladung und nahm aktiv an der Diskussion teil. Ihr Engagement und die dringende Notwendigkeit, dieses Thema politisch umzusetzen, stießen auf breite Zustimmung.

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Innenansicht eines Parlaments, in dem Abgeordnete sowie Tiere, Pflanzen und Pilze vertreten werden und ihre Anliegen über Vertreter*innen einbringen können. Das Parlament ist von Vegetation bewachsen und vermittelt eine natürliche Atmosphäre.
Naturparlament in Aktion: Abgeordnete und Natur-Entitäten vereint

Impulse & Visionen

Das Naturparlament: Claus Leggewies Vision einer politischen Teilhabe der Natur

Der Politologe Claus Leggewie präsentiert in einem äußerst sehenswerten Beitrag auf Das Erste in der ARD Mediathek seine Vision eines Naturparlaments. Angesichts des menschengemachten Klimawandels und des fortschreitenden Artensterbens, die die Erde an ihre Belastungsgrenzen bringen, fordert Leggewie entschiedenes Handeln und einen umfassenden ökologischen Wandel in der Politik.

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Erfolge weltweit

Green Party UK: Rechte der Natur in Parteimanifest verankert

Die britische Unterhauswahl am 4. Juli 2024 steht bevor. Die Green Party hat in ihrem Parteimanifest unter dem Punkt "Bringing Nature Back to Life" die Einführung eines neuen Gesetzes zu den Rechten der Natur angekündigt, das der Natur selbst Rechte zuspricht und zum Schutz sowie zur Wiederherstellung der Natur dienen soll.

Obwohl zentrale Themen wie das staatliche Gesundheitswesen, die Wirtschaft und die Einwanderung den britischen Wahlkampf dominieren, zeigen Umfragen des BBC-Projekts "Your Voice, Your Vote", dass auch der Klimawandel und der Naturschutz wichtige Anliegen der Wähler*innen sind. Am Samstag, den 22. Juni, marschierten über 60.000 Menschen in London unter dem Motto "Restore Nature Now" und setzten ein starkes Zeichen für den Schutz der Natur.

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Artikel

Ein Politikum

Die viel beachtete politische Magazine "Politikum" hat in seiner Ausgabe 4/2023 den Aufsatz "Rechte der Natur und ethischer Wertewandel" veröffentlicht. Ulrich Stöcker, Anna von Rebay, Christine Ax, Cornelia Nicklas und Tamara Abdelwahdeh beschreiben den State of the Art und bringen die wichtigsten Argumente und Entwicklungen zu den Rechten der Natur auf den Punkt und gehen der Frage nach, welche Perspektiven für die Rechte der Natur in Deutschland bestehen. Dass dieses im globalen Süden entwickelte Konzept zur Überwindung des praktischen Kolonialismus und des kolonialen Denkens beitragen kann, daran kann es  keinen Zweifel geben. Doch lesen Sie selbst. Hier gibt es den Artikel zum download.

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Blog

Unerträglicher Kompromiss. Landwirtschaftliche Flächen und Moore haben kein Recht auf Wiederherstellung

Der Jubel war verfrüht. Die EU-Renaturierungs-Verordnung, die am 12. Juli vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde, ist ein unerträglicher Kompromiss. Die Kampagne rechter und konservativer Kräfte hatte doch Erfolg: Die EU-Renaturierungs-Verordnung, die am 12. Juli vom Europäischen Parlament beschlossen wurde, ist kein Grund zur Freude. Wie u.a. dem Blog des NABU zu entnehmen ist, wurde die Renaturierung landwirtschaftlicher Flächen und die Wiedervernässung von Mooren in der Verordnung gestrichen. Wiederherstellungspflichten soll es nur noch für Naturata 2000-Flächen geben. Die gesetzliche Einklagbarkeit und die Beteiligungsrechte der Naturschützer wurden gestrichen. Mehr Details sind hier zu finden: NABU Blog

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Kampagne

NABU Kampagne für das EU-Renaturierungsgesetz

Am 11./12. Juli wird das EU-Parlament final über die im EU-Umweltausschuss von der EVP und ihren Verbündeten (Rechtsnationale, Liberale) verhinderte Renaturierungs-Verordnung abstimmen. Unsere Partnerorganisation NABU Deutschland, geht davon aus, dass diese Verordnung gegenwärtig eine unverzichtbare Chance darstellt, das Fortschreiten von Artenverlust, Dürren, Flut und andere klimabedingte Extremwetterereignisse zu verhindern. Hier erklärt der NABU worum es geht, und warum diese Verordnung so wichtig ist. Hier gibt die Möglichkeit, sich der Kampagne des NABU für die EU-Renaturierungs-Verordnung anschließen.

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Analyse

Stimmenfang auf Kosten der Natur

Helga Schmidt, ARD-Korrespondentin der ARD, spricht bei der Beurteilung des Widerstandes der EVP gegen die EU Renaturierungsverordnung Klartext. Sie kritisiert, dass die Ablehnung durch die deutsche CDU trotz des dringlichen Appells von über 3000 Wissenschaftlern erfolgte. Rund 3300 Wissenschaftler aus 26 Mitgliedsstaaten der EU hatten sich nämlich zusammengetan - darunter die Elite von Europas Naturwissenschaftlern - und die Abgeordneten aufgefordert, das Naturschutzgesetz nicht weiter zu blockieren. Alles sei wissenschaftlich belegt und nachvollziehbar formuliert. Trotzdem habe sich die größte Fraktion im Parlament gegen den Rat der Wissenschaftler gestellt. Dieses Verhalten hält sie vor allem für die Landwirtschaft, die schon heute unter den Folgen des Klimawandels leidet, für ein großes Problem. Gerade die Landwirtschaft brauche jetzt neue Regeln zum Schutz ihrer Böden, für gesunde Wälder und Wiesen mit vielen Insekten. Hören und lesen kann man den Kommentar hier: Stimmenfang auf Kosten der Natur | tagesschau.de. Dazu auch hier das Interview des EVP - CDU Abgeordneter Liese im Deutschlandfunk, indem der CDU-Abgeordnete Liese seinen Widerstand gegen die Naturschutz-Verordnung begründet.

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Blog

Naturschutz ist keine rückwärtsgewandte Romantik, sondern zukunftszugewandter Menschenschutz

Die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur (COM/2022/304) wurde am vor wenigen Tagen vom EU-Umweltausschuss nicht beschlossen. Die EVP und ihre Partner vom rechten und liberalen Spektrum haben dafür gesorgt, dass es bei der Abstimmung zu einer Patt-Situation kam. Die Argumente, mit denen der CDU-Politiker Liese in einem DLF-Interview,  dieses Vorgehen begründet, ist ein verantwortungsloser Angriff auf die Lebensgrundlagen aller Europäerinnen, findet Christine Ax und begründet dies mit ihrem Blog-Beitrag. Denn diese Verordnung ist eine zwingend notwendige Maßnahme, um die dramatische Naturzerstörung der letzten Jahrzehnte zu reparieren und die natürlichen Grundlagen auf eine sichere Grundlage zu stellen. Naturschutz hat nichts mit rückwärtsgewandter Romantik zu tun, sondern nur durch Naturschutz kann Wohlstand gesichert werden. Mehr Naturschutz führt keineswegs zu Hungersnöten, sondern schützt uns alle davor, sichert Zukunft und ist Grundlage für ein gutes und gesundes Leben.“

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Pressemitteilung

ÖDP: Rechte der Natur im Europawahlprogramm

23.5.2023 Bei ihrem Bundesparteitag hat die ÖDP die Forderung nach den Rechten der Natur in ihr Wahlprogramm aufgenommen. Die Natur soll einen subjektiven Rechtsstatus erhalten, denn ohne juristische Chancengleichheit ziehe sie immer den Kürzeren. Helmut Scheel, zweiter stellv. Vorsitzender: „Dies muss sich zwingend ändern. Die Natur braucht den gleichen Status wie eine Firma, ein Verein oder dergleichen“, ergänzt Scheel. Bisher werden „Eingriffe in die Natur fast immer bagatellisiert“, so Scheel. Selbst unrechtmäßige und schwerwiegende Eingriffe bleiben bisher allzu oft folgenlos. Hier geht es zur Pressemitteilung.

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Blogartikel

IPBES: Ökonomisierung der Natur fördert die globale Biodiversitätskrise

Der neue IPBES-Bericht zeigt, wie die einseitige Ökonomisierung der Natur die globale Biodiversitätskrise vorantreibt. Er fordert, vielfältige Werte der Natur bei politischen Entscheidungen einzubeziehen, um nachhaltigen Wandel und gerechtere Zukunft zu ermöglichen – für Mensch und Natur.

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Blogartikel

Mit dem Irdischen paktieren

Nichtmenschliche Lebewesen werden im abendländischen Denken oft als Dinge behandelt. Dieser Beitrag zeigt, wie der Dualismus von Mensch und Objekt bis heute Machtverhältnisse prägt – von römischem Recht bis zur aktuellen Biopolitik – und wie ein Wandel zu ökologischer Teilhabe und „ökologischer Bürgerschaft“ möglich ist.

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KONTAKT

VORSTÄNDIN NETZWERK RECHTE DER NATUR E.V

Christine Ax

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